Eine der häufigsten Fragen vor der MPU lautet: Muss ich wirklich komplett auf Alkohol verzichten? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an – nämlich auf Ihre Vorgeschichte.
Wann Abstinenz erwartet wird
Bei hohen Promillewerten (ab etwa 1,6 ‰), bei Wiederholungstaten oder bei Hinweisen auf eine Alkoholproblematik wird in aller Regel ein lückenloser Abstinenznachweis verlangt. Hier ist die Abstinenz nicht nur sinnvoll, sondern faktisch Voraussetzung für ein positives Gutachten.
Wann kontrolliertes Trinken möglich ist
War es ein einmaliger Ausrutscher ohne Hinweise auf ein grundlegendes Problem, kann auch ein nachvollziehbar kontrollierter Umgang mit Alkohol glaubwürdig sein. Wichtig ist, dass Sie überzeugend darlegen können, wie Sie Alkohol und Fahren künftig sicher trennen.
Der entscheidende Punkt: Glaubwürdigkeit
Gutachter erkennen schnell, ob jemand nur das Erwartete sagt oder wirklich etwas verändert hat. Entscheidend ist nicht die perfekte Formulierung, sondern eine ehrliche, in sich stimmige Geschichte. Genau daran arbeiten wir mit Ihnen.
Sie haben Fragen zu Ihrem konkreten Fall? Im kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, was auf Sie zukommt.
